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Treffpunkt Freundeskreis Ballett Magdeburg am 7.9.2011

(DöMü, Fotos: HKl) Wie jedes Jahr zu Beginn der Spielzeit hat der Freundeskreis Ballett den Chefchoreografen Gonzalo Galguera eingeladen, um die Ballett-Höhepunkte der neuen Spielzeit 2011/2012 vorzustellen.

Einer guten Tradition folgend wurden auch die neuen Tänzerinnen und Tänzer der Kompanie eingeladen und vorgestellt. Es sind Sofia Angelis (Italien), Lou Beyne (Frankreich) und David Santos (Spanien). Aus der letzten Spielzeit sind dem Ballettpublikum Lucia You Gonzales (Spanien) und Leonardo Laurent Mancuso (Italien) bekannt. Sie tanzten bereits im Ballett „Debütantenball“. Die Tänzerinnen und Tänzer haben gerade ihre Ausbildung beendet und nehmen nun ihr erstes Engagement war. Alle möchten ihre tänzerischen Fähigkeiten in einem vorwiegend klassisch tanzendem Ensemble vervollkommnen. Am 1. Oktober werden wir sie in der ersten Ballettpremiere (Don Quichotte) erleben.


In diesem Jahr gab es noch einen weiteren Gast im Treffpunkt. Mit Beginn der neuen Spielzeit wird Verena Thalemann für das Theater Magdeburg in der Funktion der Assistentin des Ballettdirektors tätig sein. Wie sie erzählte ist es ihre erste Anstellung in einem Theater. Nach ihrem Jurastudium hat sie auch Sport- und Eventmanagement studiert. Sie fühlt sich bereits wohl in Magdeburg und freut sich auf die vielschichtige Arbeit und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis.


Der Ballettdirektor Gonzalo Galguera berichtete anschließend über die drei großen Projekte der Spielzeit. Die erste Premiere wird „Don Quichotte“ sein, welches ein „sehr“ klassisches Stück ist. Die Choreografie muss allerdings mit einer kleineren Kompanie auskommen als man es von großen Häusern kennt. Die zweite Premiere wird „Dancing in the City“ (Arbeitstitel) sein. Es wird wieder ein Gemeinschaftsprojekt mit einem internationalen Gastchoreografen werden. Wie schon bei „Tanzbegegnungen“ sollen wieder die Chancen der kleinen Bühne im Schauspielhaus genutzt werden bzw. die Verbindung eines Dreispartenhaus unterstrichen werden. Das dritte Projekt als OpenAir-Aufführung bereitet momentan die größten Schwierigkeiten. In der Stadt ist ein Streit entbrannt um den Aufführungsort, der zur Verfügung gestellt werden soll: Domplatz oder Seebühne. Da jeder Aufführungsort völlig andere Möglichkeiten bietet, steht Gonzalo Galguera vor dem Problem zwei Varianten zu erarbeiten.


Das Ballett-Programm für die aktuelle Spielzeit wird ergänzt durch Wiederaufnahmen. So kann sich das Publikum über die Ballettchoreografien „Heilig“ und „Debütantenball“ freuen. Damit wird der Wunsch vieler Zuschauer berücksichtigt.

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