
BB 13.10.2010 Die Oktoberveranstaltung des Treffpunkt FBM stand im Zeichen der Zahlen. Angela Bartoszek begrüßte im Namen der Mitglieder und Gäste diekünstlerische Betriebsdirektorin Waltraud Parisot. Die musikalische Ausbildung der aus Salzburg stammenden Österreicherin begann im Kindesalter im Elternhaus und endete über viele Stationen (u. a. dem Mozarteum in Salzburg) als Violinsolistin. Ihrer Auffassung nach leben Instrumental-Solisten aus vielen Gründen in der Gefahr, einsame Menschen zu werden. Das wollte sie auf keinen Fall und so entschied sie sich zu einer sehr vielseitigen Ausbildung rund um die Kunst und den damit verbundenen wirtschaftlichen Aspekten. Arbeitsstätten in ganz Europa führten sie 2009 nach Magdeburg, um unter der Intendanz von Karen Stone das Zusammenwirken von künstlerischen und wirtschaftlichen Bereichen des Vier-Sparten-Theaters Magdeburg in seiner Komplexität zu lenken An einem Schaubild erklärte Waltraud Parisot ausführlich die von ihr erstellte Planung einer Ballettproduktion (NUSSKNACKER, Premiere 16.10.2010 um 19:30 Uhr). Sie umfasst die Wahl des Premierentermins und die dafür eine Ballettproduktion zu erwartenden finanziellen und personellen Anforderungen an die Bereiche Technik, Kostümabteilung ,Tischlerei und an das Orchester. Etwa zwei Monate vor dem Premierentermin beginnen die Tänzerinnen und Tänzer mit der Einstudierung der Choreografie von Gonzalo Galguera. Im Laufe der letzten vierzehn Tage vor der Premiere, der sogenannten intensiven Endprobenzeit proben die Tänzerinnen und Tänzer auf der Hauptbühne. Sie agieren in Kostüm und Maske, im rechten Licht und im fertigen Bühnenbild. Da Waltraud Parisot als Mitarbeiterin des Bereiches Intendanz auch die strategische Planung und Ausrichtung des Theaterbetriebes in unserer Stadt mit gestaltet, gab es zum Ende der Veranstaltung eine rege Diskussion über tagesaktuelle Themen, die die Ballettfreunde bewegen. Abschliessend bot der Freundeskreis Ballett Magdeburg Frau Parisot an, das Theater Magdeburg und vor allem die Sparte Ballett, unserer Satzung entsprechend mit allen Kräften zu unterstützen.
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