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2010

Mmh! Kubanische „Pommes“ mit Tafelspitz

„Volksstimme“ vom 18. November 2010, Von Jana Halbritter

Stadtmanager Georg Bandarau ließ am Montagabend bei seiner Kochshow „Magdeburger Allerlei“ im Opernhaus „die Puppen tanzen“. Mit Ballettdirektor Gonzalo Galguera und Puppentheater-Intendanten Michael Kempchen ließ er zwei Männer die Kochlöffel schwingen, die aufgrund ihres „bewegten“ Lebens so viel zu erzählen hatten, dass sie letztlich „wie bei Gottschalk“ die Show überzogen. Das Kochen selbst war eher Nebensache, denn was Bandarau seinen Gästen – zwischen Kartoffeln schälen und Garnelen braten – entlockte, war mindestens genauso delikat. Kempchen, als Erster am Herd, spielte mit seinem Charme und gestand verschmitzt: „Ich kann eigentlich gar nicht kochen.“ Den Überredungskünsten des Stadtmanagers sei Dank, dass er sich schließlich doch als „verkappter Monarchist“ und „Wien-Fan“ den „Tafelspitz mit Apfelkren“ zutraute, nicht ohne gelegentlich über die Brillenränder hinweg auf seinen Spickzettel zu „schielen“.

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Recht auf träumen

Vor der Premiere des Balletts „Der Nussknacker“ am Theater Magdeburg

TZ 13.10.2010 Nachdem er Magdeburg mit dem „Debütantenball“ begeistert hat, will Gonzalo Galguera sein Publikum mit dem Ballettklassiker „Der Nussknacker“ verführen. Im Mittelpunkt steht Marie, die in der Weihnachtsnacht auf eine abenteuerliche Reise durch eine fantastische Traumwelt geht. Für Galguera ist das Recht auf träumen wichtig. Jeder sollte sich das erhalten. Darum ist seine Ballettinszenierung für alle Altersgruppen gedacht. „Es wird meine klassischste Inszenierung, die ich bislang gemacht habe“ so der Choreograf. Gerade die wundervolle Musik von Peter Tschaikowsky beflügeln sowohl Gonzalo Galguera bei seiner schöpferischen Arbeit als auch den Dirigenten Michael Lloyd, der im Orchestergraben mit der Magdeburgischen Philharmonie dafür sorgen wird, die Zuschauer zu verzaubern. Aus ihrer Sicht ist es dem Komponisten gelungen, den perfekten musikalischen Rahmen für die tänzerische Erzählung zu gestalten. Neben den gestandenen Tänzern der Ballettkompanie werden viele Kinder tanzend und singend auf der Bühne mitwirken. Für Galguera und Lloyd bedeutet das eine große Herausforderung in der Probenarbeit, aber sie freuen sich über die grenzenlose Begeisterung der kleinen Künstler für den „Nussknacker“. In der Rolle der Marie wird Emma Hanley Jones zu erleben sein. Den Nussknacker und Prinzen stellt Jake Burden dar. Beide Nachwuchstänzer überzeugten bereits als Lotte und Peter im „Debütantenball“. Selbstverständlich wird auch die Ausstattung durch Jérôme Kaplan dazu beitragen, das weihnachtliche Flair zu schaffen. Wer seine Vorfreude nicht bremsen kann, sollte die Aufführungen am 16.10. (Premiere) und 24.10.2010 besuchen. Im Advent kommt das Ballett am 11., 16. und 23.12.2010 und schließlich noch einmal am 28.01.2011.

Debütantenball

Nächste Vorstellung am 23.05.2012

Musik von Johann Strauß, arrangiert von Antal Dorati

[bbvid=]Debutantenball(Autor Text: Theater Magdeburg; Video: www.gonzalo-galguera.de) Knisternde Spannung liegt in der Luft. Endlich naht der lang ersehnte Debütantenball, an dem die Abschlussklasse des Mädcheninternats in die feine Gesellschaft eingeführt wird und gemeinsam mit den Absolventen der benachbarten Kadettenschule die erste gemeinsame Ballnacht erlebt! Bislang war es dem Zufall überlassen, dass man einen der jungen Männer traf, sich neugierig die Blicke trafen oder sogar kurz einige Worte gewechselt werden konnten. Denn in kaum einer anderen Schule gibt es eine Direktorin, die derart streng über das sittliche Wohlergehen ihrer weiblichen Schützlinge wacht und sie rigoros von den infamen Gefahren des männlichen Geschlechts abschirmt. Doch zum Glück ist schon manch eine Festung zum Einsturz gebracht worden, manch ein Grundsatz in seiner Grundfeste erschüttert worden, wenn der schwebende Dreivierteltakt des Walzers die Tanzenden erhitzt

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Treffpunkt Freundeskreis am 10.03.2010

 

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(Magdeburg, Café Rossini) Kirill Sofronow und Veronika Zemliakowa waren die Gäste beim Treffpunkt Freundeskreis Ballett im Monat März, der von Freundeskreis Mitglied Dörthe Müller moderiert wurde .


 

JUNGE FAMILIE HÄNDELT JOB, KIND UND KARRIERE

 

(DM) Am Mittwoch, 10.März 2010, hatte der Freundeskreis wieder mal eingeladen. Das Cafe Rossini war gut besucht und alle warteten auf das Tänzerehepaar Veronika Zemlyakova und Kirill Sofronov. Denn jeder wollten mehr, als in den Biografien steht, erfahren.

Allesamt, die die Ballettvorstellungen der letzten Jahre besuchten, haben mit Bewunderung erlebt, wie Veronika ihren Körper „biegen“ kann, oder die Interpretationen von Kirill u.a. in „Heilig“ und „Manon“ erlebt. Die Liste aller Rollen aufzurollen wäre zu lang. Ich erinnere mich noch heute mit Bewunderung daran, als Veronika im Dezember 2009 nach 1½-jähriger Babypause, „Giselle“ schon wieder perfekt tanzend, das erste Mal wieder auf der Bühne stand.

Gewohnt emotionsgeladen berichtete Veronika von ihren Anfängen im Theater als Kind eines Schauspielers und einer Balletttänzerin, die sie fast konsequent in die Ballettschule führten. Wenn man dabeibleiben möchte, dann bedeutete dies auch für Veronika – Internat, Training, Schule, Trennung von den Liebsten und Selbstverantwortung. Trotz schwieriger Zeiten ist sie beim Ballett geblieben und schaffte es bis nach Moskau, wo sie auch ihren Mann kennen und lieben lernte.

Kirill, immer eher etwas zurückhaltend, gibt als eigentlichen Grund für sein Ballettinteresse an, dass es ihm die Mädchen, die er treffen würde im Ballettsaal, angetan hatten. Aber auch er ist dabeigeblieben und hat die harte Ausbildung im russischen Ballett nicht gescheut.

Nach mehreren Zwischenstationen landeten sie endlich vor 5 Jahren gemeinsam in Magdeburg. Ein Theater, dass es auch Ehepaaren ermöglicht ein gemeinsames Engagement zu finden.

In der Zwischenzeit möchten Veronika und Kirill sowohl die russische als auch die deutsche Kultur nicht mehr missen. Symbol dafür ist das Standesamt in Sankt Petersburg in einem Gebäude gegenüber der deutschen Botschaft. Mit vielen Freunden in Magdeburg gelingt es ihnen, Arbeit und Kind unter einen Hut zu bringen. Denn in der Regel stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Mit Familie und Freunden in Russland realisieren sie ihr Fernstudium zum Choreografen. Ganz bescheiden merken sie allerdings an, dass für sie die Arbeit als Choreograf undenkbar scheint, da sie Gonzalo Galgueras Phantasie und Ideen für unerreichbar halten. Wir werden sehen und ihren Werdegang beobachten.

„Leider“, nur zu verständlich, sind ihre familiären Bindungen in Russland zu stark, als dass sie sich ein dauerhaftes Leben in Deutschland vorstellen könnten. Sie wollen allerdings weiterhin pendeln.

Auf jeden Fall haben sie noch viele Pläne für den Tanz auf der Bühne und sind begeistert von der Verschmelzung klassischer und moderner Elemente in den letzten Aufführungen in Magdeburg. Wir freuen uns schon auf die nächste Premiere im Mai. Es wird schon intensiv geprobt.

Debütantenball

Bilder von einer Ballettprobe zu "Debütantenball" gibt es unter "animierte Diashows" im Menüpunkt "Der Verein" Foto: ABart

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