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2009

Treffpunkt Freundeskreis Ballett 9.12.09

dana hanga kathrein

MD (BB) Im Treffpunkt Freundeskreis Ballett vom Monat Dezember begrüßte Kathrin Stöber- Müller die Referentin des Ballettdirektors Dana Dpoheide und die Ballettrepetitorin Simona Laura Hanga.

 

 

Frau Dopheide hat in Leipzig Anglistik, Germanistik und Medienwissenschaft studiert. Während der gesamten Studienzeit arbeitete sie an der Leipziger Oper. Diese Erfahrungen kommen ihr nun in der täglichen Arbeit am Theater Magdeburg zu Gute.  Als Referentin/Assistentin ist sie für alle Dinge zuständig, die mit dem Ballett zu tun haben (z. B. Wochen-/Monatsplanung, Probeneinteilung, Einführung neuer Tänzer). Seit der neuen Spielzeit ist Frau Dopheide auch als Dramaturgin tätig. Sie berichtete über ein besonderes Projekt in Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogin und dem Balletttänzer Andreas Loos. Dieses Projekt wird mit dem Theaterjugendclub durchgeführt.

Frau Hanga ist Pianistin und wurde eher zufällig, so sagt sie, Repetitorin. Nach Tätigkeiten in Rumänien, der Schweiz und Braunschweig kam sie 2003 nach Magdeburg. Ihre jetzige Aufgabe besteht darin, täglich mit den Balletttänzern ein Vorab-Training von bis zu 100 min durchzuführen. Das heißt, die Repetitorin spielt Klavier ohne eine Partitur, danach tanzen die Tänzer. Erst dann beginnen die eigentlichen Ballettproben für die einzelnen Vorstellungen. Die Proben begleitet sie live am Klavier, aber auch in den Vorstellungen ist sie im Orchestergraben live dabei.

 

Nacho Duato choreographiert "Vielfältigkeit, Formen von Stille und Leere"

 

(U.Schwenk/ München) Einen Tag vor Heilig Abend fand in München, vor ausverkauftem Haus, die mit Spannung er- wartete Premiere einer Bach-Hommage des spanischen Choreographen Nacho Duato, mit dem etwas sperrigen Titel: VIEL- FÄLTIGKEIT. FORMEN VON STILLE UND LEERE" statt, bereits bei seiner Uraufführung mit seiner eigenen Kompanie 1999 in Weimar ein großer Erfolg. Der Titel hält was er verspricht: eine kurzweilige VIELFÄLTIGKEIT im ersten Teil, während Stille und Leere nach der Pause eher zur Besinnlickeit zwingt. Das Bayerische Staatsballett brillierte weitgehenst ohne Einsatz seiner ersten Solisten, dafür tanzte das Ensemble mit solcher Präsenz, daß der Jubel am Ende der Vorstellung vom Publikum mit nicht endend wollendem Beifall honoriert wurde. Etwas mehr Licht hätte der nachtdunklen Bühne hin und wieder nicht geschadet. Auf ausdrücklichen Wunsch von Nacho Duato besteht er auf Tonkonserven, da er die besten Musiker haben wollte wie Yenuhin Menuhin, Anner Bylsma und Glen Gould. Doch die beste CD kann keine Life-Musik zwei Stunden lang ersetzen. Fotos: Hösl 1,2 / Schwenk 3

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Gast: Karen Stone

Generalintendantin Theater Magdeburg

stone_jaegerMD 10.11.2009 (BB) Als Gast des 3. Treffpunktes Freundeskreis Ballett konnte der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Jäger die Generalintendantin Frau Karen Stone begrüßen. Zu ihrem beruflichen Werdegang befragt, erzählte Frau Stone, dass sie in England und Italien im Fach Gesang ausgebildet wurde. Ihr erstes Engagement führte sie dann an die Bühne von Hagen, gefolgt von Frankfurt a. M. Der Weg zur Intendanz begann dann mit ersten Erfahrungen als Regieassistentin (Freiburg i. Breisgau). Hier bestach nicht nur der Wein vom Kaiserstuhl, sondern auch die Herausforderung der Arbeit in einem Mehrspartentheater. Der berufliche Werdegang setze sich als Spielleiterin am Royal Opera House in Covent Garden fort, wo sie z.B. auch mit Luciano Pavarotti oder Sir G. Solti arbeiten durfte. Der Weg führte wieder zurück nach Deutschland  an die Bayerische Staatsoper als Oberspielleiterin. In Köln wurde Frau Stone stellvertretende Operndirektorin und bereits nach einem Jahr leitende Operndirektorin. Die erste Intendanz wurde ihr in Graz angetragen, danach folgten 5 Jahre der beruflichen Herausforderung in Dallas. Nun angekommen in Magdeburg berichtete Frau Stone auf die Frage von Wolfgang Jäger über die täglichen Probleme und Anforderungen eines Mehrspartenhauses. Einen breiten Raum der Überlegungen der neuen Generalintendantin und ihres Teams nimmt derzeitig auch die Realisierung von Projekten ein. Als Beispiel seien hier eine Kammeroper im Schauspielhaus und im Opernhaus ein Doppelprogramm von zwei Komischen Opern von Puccini und Nota genannt  Kinder und Jugendliche aber auch die Gruppe über 50 sollen u.a. angesprochen werden. Es ist denkbar bei einem Tag der offenen Tür „Kostproben“ aller Sparten anzubieten, um beim Publikum „Lust auf mehr“ zu initiieren. Um ein größeres Publikum anzusprechen, wurde die Theaterzeitung „Thema“ geschaffen, die ab jetzt der Volksstimme beigelegt wird. Die neue Webseite des Theaters geht in diesen Tagen ans Netz. Hier kann man auch den Newsletter des Theaters abonnieren. In Bezug auf die Ballettcompany zeigt sich Frau Stone froh, dass es dieses Jahr gelungen ist, zusätzlich zwei Tänzer zu engagieren. Dies schaffe mehr Möglichkeiten Rollen mit Zweitbesetzungen zu besetzen, was wiederum Verletzungen in Folge von Überbelastungen vorbeugen kann.Sie freut sich über die gelungene Uraufführung des Ballettes „Heilig“ und hofft, dass ein großes Publikum die großartige Arbeit des Chefchoreografen Gonzalo Galguera sehen wird. Ihrer Meinung nach sei es in wundervoller Weise gelungen, TänzerInnen, erweiterten Opernchor und Orchester des Theaters Magdeburg spartenübergreifend in einem Ballett darzustellen . Von unserem, aber auch von den anderen Freundeskreisen des Theaters wünscht sich Frau Stone, dass die Mitglieder als Multiplikatoren für die Leistungen des Balletts und für die anderen Sparten des Theaters fungieren, um so neues Publikum zu gewinnen.

Zodiak


Zodiak hiess der Titel einer Ausstellung der Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow. Das Projekt zeigt Veronika Zemlyakova, die zwölf Tierkreiszeichen darstellt. Somit könnte ZODIAK  die inhaltliche Idee für das Kalenderprojekt des Freundeskreises Ballett Magdeburg für das Jahr 2011  werden.

Wir bitte alle, die dieses Projekt noch nicht kennen, die 12  Bilder anzusehen, um einen Eindruck vom Inhalt des möglichen Kalenders zu bekommen. Auf der Jahreshauptversammlung unseres Vereins soll eine Präsentation der Bilder und  ein Muster eines Kalenderblattes vorgestellt werden.


Hier können angemeldete Benutzer die Diashow mit den zwölf Bildern sehen : Diashow

Ausflug nach Halle – beeindruckendes Tanztheater mit dem Ballett Rossa

Halle 22.11.2009 (TZ)

Zum wiederholten Male fuhren tanzbegeisterte Mitglieder des Freundeskreises Ballett Magdeburg auf Exkursion. Diesmal stand ein Besuch des Balletts Rossa im Opernhaus Halle auf dem Programm. Ein zweiteiliges Tanztheater unter der Choreografie von Ralf Rossa erwartete die Besucher. Zunächst „Die Geschichte vom Soldaten“, ein Tanz-Schauspiel-Gesangs-Stück mit der expressionistisch gefärbten Musik von Igor Strawinsky. Sehr erinnert der Inhalt des Märchens an „Faust“ mit seinem verhängnisvollen Pakt mit dem Teufel. Im zweiten Teil beeindruckte die großartige „Carmina Burana“ von Carl Orff, für sich genommen bereits ein überwältigendes Werk. Neben dem Chor der Oper Halle und Gesangssolisten brachte die Ballettcompany eine visuelle Komponente ein, die mit schwelgerisch interessanten Bildern zu begeistern wusste. Die Staatskapelle Halle überzeugte mit der musikalischen Begleitung dieses Tanz-Nachmittags. Im Anschluss gab es ein persönliches Wiedersehen mit den ehemaligen Tänzern aus Magdeburg, Ferdinand Helmut Geier und Maximilian Diedrich.

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